Ev. Freizeit- und Bildungsstätte  LÜCKENDORFGeschichte

 

 

Wir sind für sie da!



Das Lückendorfer Pfarrhaus

1690 gebaut mit Kirche und Altem Zollhaus

1713 Der Rat der Stadt Zittau lässt Getreide im Pfarrhaus einlagern. Kurz darauf werden die Straßen nach Böhmen wegen der Pest gesperrt. Der Pfarrer wohnte damals noch in Zittau.

1714 Der Rat der Stadt Zittau kauft und verkauft den Kretscham

1721 Das Pfarrhaus befindet sich in einen erbärmlichen Zustand. Das alte Haus wurde abgerissen, ein neues Pfarramt erbaut. Im Dezember zieht der Pfarrrer in Lückendorf ein

1734 Ab März 1734 ist Lückendorf ein selbstständiges Pfarramt. Oybin wird „filia“ von Lückendorf. Der Pfarrer ist für beide Gemeinden zuständig. Erster in Lückendorf lebender und für beide Gemeinden zuständiger Pfarre war M. Johann Gottfried Böse

1763 Der Pfarrer M. Carl Heinrich Jentsch wechselt die Stelle von Lückendorf nach Niederoderwitz und räumt das Pfarrhaus „bis auf den letzten Nagel“ aus.

1778/79  Das Pfarrhaus wird von marodierenden Soldaten geplündert und demoliert. Fenster und Öfen werden zerschlagen. Hausrat und Vieh geraubt. Der Pfarrer wird verschleppt.

1784 Die Brücke am Pfarrhaus wird erneuert. Der Wassertrog am Pfarrhaus wird durch eine Röhrenleitung vom Prescherberg gespeist

Zum Pfarrhaus gehört das Pfarrlehn, von dem sich der Pfarrer Ernähren musste. Die verstreut liegenden Felder brachten nur wenig Ertrag. Das Haus selbst war wohnlich, aber Kalt und feucht.

In der DDR wurde das Lückendorfer Pfarrhaus als Rüstzeitenheim betrieben und durch das ehrenamtliche Engengement vieler Christen erhalten.

1997 wurde das Haus saniert wiedereröffnet

Heute wird das Haus als Freizeit- und Bildungszentrum genutzt. Jährlich übernachten ca. 1600 Gäste mit ca. 5000 Übernachtungen.

 

B. Stempel